Am vergangenen Freitag informierten wir auf unserer Schwabentour mit Stationen am Marktplatz in Marktoberdorf und vor dem alten Rathaus in Schwabmünchen über fairen Handel. Wir sprachen mit Passant*innen über die Bedeutung der zahlreichen verschiedenen Siegel für fairen Handel.

Fabian, Catherina und Eva in Marktoberdorf

Fabian, Catherina und Eva in Marktoberdorf

Catherina Egger, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Schwaben, erklärt: „Aus unserer Sicht muss jeglicher Handel fair ablaufen. Der globale Süden darf nicht weiter Profitdenken über gute Arbeitsbedingungen für alle Menschen, faire Löhne und Umweltschutz stellen. Deshalb ist es uns wichtig, dass viele Menschen von den Siegeln für fairen Handel erfahren. Wir wollen den Siegel-Dschungel allerdings übersichtlicher gestalten und fordern die Einführung eines global einheitlichen Siegels für fairen Handel.“

Fabian Kirchmann, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Schwaben, ergänzt: „Wir hoffen, dass Schwabmünchen auch bald faire Stadt wird und in vielen Geschäften fair gehandelte Produkte erworben werden können. Auf globaler Ebene fordern wir fairen Handel in den Statuten der World Trade Organisation zu verankern.“

Die GRÜNE JUGEND in ganz Bayern beschäftigt sich laut Landessprecherin Eva Lettenbauer zur Zeit mit Wirtschafts- und Handelspolitik in Bayern, Deutschland und der Welt: „Wir wollen faire ökologische und soziale Regeln für die Globalisierung statt Freihandelsabkommen wie TTIP, TiSA oder CETA. Denn durch diese wird zum Beispiel die öffentliche Daseinsvorsorge und damit auch das Freibad Singoldwelle oder das Marktoberdorfer Hallenbad gefährdet.“