Am Donnerstag, den 22.09.2016 um 19.30 Uhr, findet die Vernissage der Doppelausstellung von Michael Trammer und Leo Simon statt.

Im vergangen Jahr war Süddeutschland der zentrale Anlaufpunkt für geflüchtete Menschen, insbesondere aus den Kriegsgebieten in Syrien und Afghanistan. Im Laufe dieses Jahres hat sich der Fokus nach Griechenland verlagert. Durch Grenzschließungen auf dem Balkan haben sichtbar weniger Geflüchtete Mitteleuropa erreicht, doch damit sind diese nicht aus Europa verschwunden. Vielmehr sind immer mehr Menschen in Griechenland hoffnungsvoll ihrem Schicksal ausgeliefert. Die beiden jungen Fotografen Trammer und Simon haben sich auf den Weg gemacht und dokumentieren in ihren Bildern das Leben derjenigen, die zwischen Krieg und Ignoranz ihr Leben meistern müssen.

Immer ausgestattet mit einem 24mm-Objektiv, hat sich Michael Trammer (24mmjournalism.com) als Dokumentarfotograf – immer ganz nah am Geschehen – einen Namen gemacht. Sein Anspruch ist es, soziale Bewegungen und Proteste in seiner ganzen Breite zu zeigen und dem weiten Publikum zugänglich zu machen.

Ob Balkan oder Bayern, seine Kamera hat Leo Simon (lsphotography.eu) immer dabei – und das schon seit vielen Jahren. Auch für ihn stehen soziale Aspekte der Lebenswelt an erster Stelle. Das Thema „Refugees“ begleitete er im letzten Jahr in verschiedenen Projekten.

Die Ausstellung ist bis zum 09.10.2016 in den Öffnungszeiten des Haus International zu sehen.

Veranstalter*innen: Grüne Jugend Kempten, Integrationsbeirat der Stadt Kempten (Allgäu) und Haus International

Eintritt: frei