Chancengerechtigkeit innerhalb Deutschlands (Studiengebühren nur noch in Bayern und Niedersachsen)

– Bayern wird in den Jahren 2013 und 2014 die höchsten Steuereinnahmen in seiner Geschichte haben.
–> Studienbeiträge abschaffen, den Hochschulen die entgehenden Mittel ersetzen und somit in die Zukunft investieren und den Fachkräftemangel bekämpfen!

– Bayern bezahlt zudem mehr als 50 Prozent des Länderfinanzausgleichsvolumens. Während die Nehmerländer von ihren Studierenden keinen Eigenbetrag zum Studium verlangen, müssen aber die Studierenden im reichen Bayern Studiengebühren bezahlen. Ist das gerecht?

Meister*innen und Auszubildende ebenfalls fördern: Laut IHK-Fachkräftemonitor fehlen in Bayern bis 2016 rund 116.000 Meister*innen, Fachwirt*innen und Fachkaufleute.
Dabei tragen die angehenden Meister*innen, Techniker*innen oder Fachwirt*innen den Großteil der Kosten ihrer Ausbildung selbst. –> Auch die berufliche Weiterbildung auf Meisterniveau verstärkt zu fördern und Anreize schaffen, damit mehr Menschen als bisher eine Meisterausbildung in Angriff nehmen.

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Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft – Hochschulfinanzierung ist Sache des Staates, nicht der Studierenden oder ihrer Eltern!

– Studierendenquote ist im internationalen Vergleich noch immer zu gering (Fachkräftemangel)!

Bildung ist ein gesellschaftlicher Wert, keine Ware!

– Lasst euch nicht von Panik verbreitenden Professor*innen und Dozent*innen verunsichern! Es ist eindeutig möglich und sehr sinnvoll Bildung nicht durch Studienbebühren, sondern durch den Staatshaushalt zu finanzieren. Studiengebühren sind unsichere und schwankende Einnahmen, die großen Verwaltungsaufwand schaffen und zusammenfassend unsozial und benachteiligend sind.

Autor*in: Eva Lettenbauer